Die Jury, bestehend aus Größen wie Christine Eder, Valentina Schüler, Sahar Rahimi, Florian Troebinger und Camill Jammal, hat Förderpreise in Höhe von insgesamt 25.000 Euro vergeben. Hier kannst du nachlesen, welche Schule mit welchem Preis ausgezeichnet wurde:
Hier nochmal als Liste:
Der Preis für musikalisches Zusammenspiel: Ging an die Produktion „[BLANK]“ der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.
Der Ensemblepreis für den stärksten Moment wurde an die Hochschule der Künste Bern vergeben mit „SCHEINLEISTUNG“.
Der Preis für das größte Risiko: Ging an „ES EILT NICHT. EINES TAGES KOMMEN WIR AN“ von der Zürcher Hochschule der Künste.
Der Preis für das größte Experiment: Wurde an die Universität für Musik und darstellende Kunst Graz vergeben mit „Maschinengespräche”.
Der Preis für das beste Figurenspiel/Verkörperung: Gewann „WAS IHR WOLLT“ der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig.
Der Preis für die größte Spielwut: Ging an „edgingFAUST“ der Universität der Künste Berlin.
Der Preis Raus aus der Bubble: Erhielt die Produktion „Jederman“ der Universität Mozarteum Salzburg – Thomas Bernhard Institut.
Der Spezialpreis: Ging an das Ensemble der Produktion „CAN WE TALK ABOUT THIS?“ der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF in Potsdam.
Preis der Studierenden: Ein besonders spannender Preis, da er direkt von den Studierenden selbst gewählt wurde! Diese Auszeichnung ging ebenfalls an „Scheinleistung“ der Hochschule der Künste Bern.
Neben den Ensembles wurden auch individuelle Leistungen in der Kategorie “Starker Auftritt” besonders hervorgehoben. Diese jungen Künstler*innen haben die Jury mit ihrer Präsenz, ihrem Mut und ihrer Wandlungsfähigkeit beeindruckt:
Lena Birke (Leipzig) – für lustvolles und nuanciertes Ausloten in ihrer Rollengestaltung.
Azaria Dowuona-Hammond (UdK Berlin) – eine furchtlose Spielanreißerin zwischen Tragik und Komik.
Salar Jafari (UdK Berlin) – ihr lustvoller Erfindungsreichtum und ihre spielerische Unvorhersehbarkeit zeigen ihr Talent
Moritz Giese (Bern) – beeindruckte mit einem fein nuancierten, mehrdimensionalen Monolog.
Pia Dembinski (Ernst Busch Berlin) – stach mit Klarheit in einer großen Gruppe hervor.
Mariia Serheiva (Bern) – für durchgehend durchlässiges, feines Spiel und konzentriertes Denken.
Alina Thiemann (ADK Baden-Württemberg Ludwigsburg) – präzises Spiel, voll on point.
Anouk Piwek (Theaterakademie Hamburg) – erobert humorvoll und selbstverständlich den Raum.
Volodymyr Melnykov (Theaterakademie August Everding München) – fand Freiheit und Lust innerhalb einer strengen Form.
Luke Venatier (Folkwang Universität Essen/Bochum) – für ansteckende Schamlosigkeit und charmante Provokation.
Amadeus König (Mozarteum Salzburg) – für seine Verkörperung der Älteren Dame, die er mit großer Präsenz und mutiger Körperlichkeit niemals verraten hat.
Ruby Betulius (Zürcher Hochschule der Künste) – tanzte sich zart frei und schenkte dem Publikum einen berührenden Moment.
Der Bundeswettbewerb 2025 zeigt deutlich: Die deutschsprachige Schauspielausbildung ist vielfältig, mutig und fördert außergewöhnliche Talente. Es gibt nicht “die eine” beste Schauspielschule, aber die Auszeichnungen in Salzburg geben einen klaren Hinweis darauf, welche Institutionen aktuell die Nase vorn haben, wenn es um Innovation, Ensembleleistung und individuelle Stärke geht. Wer sich für eine Schauspielkarriere interessiert und auch beim jährlichen Schauspielschultreffen spielen möchte, sollte sich unbedingt bei allen staatlichen Schulen bewerben! Denn meistens sucht sich die Schule die Spieler*innen aus und nicht andersherum. Ihr habt bei jeder staatlichen Schule die besten Voraussetzungen, um diesen Beruf zu ergreifen. Also nur Mut und auf zum Vorsprechen!
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