Die ausgezeichneten Ensembles: Hier glänzt der Nachwuchs!

 

Die Jury, bestehend aus Größen wie Christine Eder, Valentina Schüler, Sahar Rahimi, Florian Troebinger und Camill Jammal, hat Förderpreise in Höhe von insgesamt 25.000 Euro vergeben. Hier kannst du nachlesen, welche Schule mit welchem Preis ausgezeichnet wurde:

Hier nochmal als Liste: 

Besondere Würdigungen:

  •  Ensemblepreis Österreich: Der hoch dotierte Preis ging an das Ensemble, der Produktion „Süsses Gemüse“ der Hochschule für Musik und Theater Rostock.
  • Preis der Studierenden: Ein besonders spannender Preis, da er direkt von den Studierenden selbst gewählt wurde! Diese Auszeichnung ging ebenfalls an „Scheinleistung“ der Hochschule der Künste Bern

"Starke Auftritte": Diese Talente sollte man sich merken!

Neben den Ensembles wurden auch individuelle Leistungen in der Kategorie “Starker Auftritt” besonders hervorgehoben. Diese jungen Künstler*innen haben die Jury mit ihrer Präsenz, ihrem Mut und ihrer Wandlungsfähigkeit beeindruckt:

  • Lena Birke (Leipzig) – für lustvolles und nuanciertes Ausloten in ihrer Rollengestaltung.

  • Azaria Dowuona-Hammond (UdK Berlin) – eine furchtlose Spielanreißerin zwischen Tragik und Komik.

  • Salar Jafari (UdK Berlin) – ihr lustvoller Erfindungsreichtum und ihre spielerische Unvorhersehbarkeit zeigen ihr Talent

  • Moritz Giese (Bern) – beeindruckte mit einem fein nuancierten, mehrdimensionalen  Monolog.

  • Pia Dembinski (Ernst Busch Berlin) – stach mit Klarheit in einer großen Gruppe hervor.

  • Mariia Serheiva (Bern) – für durchgehend durchlässiges, feines Spiel und konzentriertes Denken.

  • Alina Thiemann (ADK Baden-Württemberg Ludwigsburg) – präzises Spiel, voll on point.

  • Anouk Piwek (Theaterakademie Hamburg) – erobert humorvoll und selbstverständlich den Raum.

  • Volodymyr Melnykov (Theaterakademie August Everding München) – fand Freiheit und Lust innerhalb einer strengen Form.

  • Luke Venatier (Folkwang Universität Essen/Bochum) – für ansteckende Schamlosigkeit und charmante Provokation.

  • Amadeus König (Mozarteum Salzburg) – für seine Verkörperung der Älteren Dame, die er mit großer Präsenz und mutiger Körperlichkeit niemals verraten hat.

  • Ruby Betulius (Zürcher Hochschule der Künste) – tanzte sich zart frei und schenkte dem Publikum einen berührenden Moment.

Fazit

Der Bundeswettbewerb 2025 zeigt deutlich: Die deutschsprachige Schauspielausbildung ist vielfältig, mutig und fördert außergewöhnliche Talente. Es gibt nicht “die eine” beste Schauspielschule, aber die Auszeichnungen in Salzburg geben einen klaren Hinweis darauf, welche Institutionen aktuell die Nase vorn haben, wenn es um Innovation, Ensembleleistung und individuelle Stärke geht. Wer sich für eine Schauspielkarriere interessiert und auch beim jährlichen Schauspielschultreffen spielen möchte, sollte sich unbedingt bei allen staatlichen Schulen bewerben! Denn meistens sucht sich die Schule die Spieler*innen aus und nicht andersherum. Ihr habt bei jeder staatlichen Schule die besten Voraussetzungen, um diesen Beruf zu ergreifen. Also nur Mut und auf zum Vorsprechen!

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